Anbaugebiete: Indian Malabar

Im Südwesten Indiens im Staat Kerala an der Malabar Küste wird einer der interessantesten und außergewöhnlichsten Kaffees der Welt angebaut und verarbeitet. Der Indian Monsooned Malabar bekommt sein einzigartiges Aroma und die sehr angenehme Säure durch das spezielle Aufbereitungsverfahren “Monsooning”.

 

Geschichtlicher Hintergrund

Als die Waren aus Indien noch mit dem Segelschiff transportiert wurden, dauerte es Monate bis Kaffee, Gewürze oder Früchte in Europa ankamen. Wären dieser Reise war der Kaffee den Witterungsbedingungen auf See ausgesetzt, dies veränderte die Farbe sowie den Geschmack. Nach der Erfindung der Dampfschiffe verkürzten sich die Schiffahrten und dadurch auch dieser Prozess. Die Europäischen Kunden wollten jedoch diesen speziellen Geschmack weiterhin haben.

 

 Aufbereitung des Kaffees Heute

Die Kaffeebauern entwickelten daraufhin ein Aufbereitungsverfahren das sogenannte “Monsooning”, dass bis heute so angewandt wird. Nach der Ernte der Arabica Bohnen in einer Höhe von 900 m – 1500 m, werden die Kaffeekirschen trocken aufbereitet und geschält. Anschließend werden die Bohnen ( Monsoonzeit Juni bis September) in nach oben offenen Lagerhäusern dem Monsoonregen und Monsoonwinden ausgesetzt, alle 6-8 Tage wird der Kaffee umgesackt um Schimmelbildung zu vermeiden und ein gleichmäßiges “Monsooning” zu gewährleisten. Nach 12 – 16 Wochen ist die Aufbereitung abgeschlossen, die Bohnen werden von Hand verlesen und in Jutesäcken verpackt.

 

 

Anbaugebiete: Brazil Fazenda Rainha

 

Die Plantage

Von der Plantage Fazenda Rainha in São Sebastião da Grama kommt einer der Top-Kaffees Brasiliens. Im Vergleich zu anderen Anbaugebieten in Brasilien liegt diese Plantage im Hochland auf 1100 bis 1500 Meter höhe. Die Kaffeebäume wachsen auf vulkanischen Berghängen in einem ausgeglichenen Klima, dies verleiht dem Kaffee seinen milden, samtweichen und leicht schokoladigen Geschmack.

 

Die Gelbe Kirsche

Die Spezielle Arabica-Sorte Yellow Bourbon, die hier ausschließlich angebaut wird ist einzigartig auf der Welt. Die Kaffee Kirschen werden nicht wie üblich rot wenn sie geerntet werden sondern leuchtend gelb. Nachdem die Früchte per Hand geerntet und auf Tüchern gesammelt sind, werden diese noch am selben Tag mit der „pulped natural Methode“ aufbereitet. Soll heißen, die Kirschen werden gewaschen und das Fruchtfleisch maschinell von der Bohne abgequetscht. Danach werden diese sofort auf riesen großen Terrassen zum Sonnentrocknen ausgelegt.

 

 

Die Fazenda ist seit 1890 in Familienbetrieb und wird zurzeit von Gabriel de Carvalho Dias geleitet. Bei Wettbewerben wie dem Cup of Excellence" wird dieser Kaffee immer wieder hoch gehandelt.

 

Benjamin

Aussteller auf unserem Weihnachtsmarkt

 

Lustschneiderei Löffler

Herstellung von Kleidung, Accessoires und Dekorationsartikel.

Individuelle, handgefertigte Unikate aus Stoff und Filz.

Aus Überzeugung und Erfahrung verwende ich bevorzugt reine Naturmaterialien, wie Wolle, Seide, Leinen und Baumwolle, selten auch Leder.

Durch meine zunehmende Begeisterung für Gefilztes werden kleine, dekorative oder schmückende Details aus Merino-Wollfilz von mir selbst angefertigt und in die Herstellung meiner Produkte mit einbezogen.

Schmuckwerk – Schöne Dinge die schmücken

Auf dem Weihnachtsmarkt verkaufe ich ausschließlich selbst gemachte und geschmiedete
Ohrringe, Ringe, Ketten, Anhänger und andere Schmuckstücke aus meiner kleinen Werkstatt.

Überwiegend aus Silber sind alle von mir hergestellten Schmuckstücke Einzelteile.

Viel Spass beim stöbern. Vielleicht ist auch ein Geschenk für Sie dabei.

Hobbytreff

Weihnachtsbasteln

Liebe Kinder, für Euch organisiert der Hobbytreff wieder das kostenlose
„Weihnachtsbasteln“. Zusätzlich könnt Ihr für Eure Omas, Opas, Tanten,
Onkel… (gegen einen kleinen Unkostenbeitrag von 3,50€) schöne Geschenke anfertigen.

Fr./Sa./So. durchgehend: Kerzengläschen • Mandalas • Kerzenhalter• Nikoläuse/ab 4 J.
Fr. 15.00 Uhr Lichttüten • Baum-Anhänger/ab 5 J.
Sa. 10.00 Uhr Lichttüten • Weihnachtsduft-Kränzchen/ab 5 J.
So. 11.00 Uhr Lichttüten • Weihnachtsduft-Kränzchen/ab 5 J.
Sa./So. 12.00 Uhr Kerzen • Faltsterne/ab 5 J.
Sa./So. 14.00 Uhr Baum-Anhänger • 3D-Schachteln/ab 5 J.
Sa./So. 16.00 Uhr Lichttüten • Weihnachtsduft-Kränzchen/ab 5 J.

Die Seifenkiste

Lust auf ausgefallene Geschenke für die Lieben oder sich selbst? Pflegen und verwöhnen Sie sich und Ihre Haut mit handgefertigten Seifen. Rosemarie Kunisch stimmt die Kombination der Pflanzenöle zur Herstellung der Seife auf die verschiedenen Hauttypen ab: bei trockener, unreiner oder empfindlicher Haut finden Sie die für Sie passende Seife. Als Duftstoffe dienen Gewürze und ätherische Öle, es werden nur natürliche Rohstoffe, keine Konservierungsstoffe verwendet. Auch die Formen dieser Seifen sind individuell – überzeugen Sie sich selbst in der Seifenkiste

Schmuck aus Kolumbien

Die Idee und die Materialien für unseren einzigartigen Schmuck kommen aus Kolumbien. Totumo ist ein Baum, der in tropischen Breitengraden wächst, seine Früchte werden als „Baumkürbis“ bezeichnet und sind nicht für den Verzehr geeignet. Die indianische Bevölkerung nutzte die getrockneten Schalen als Ess- und Trinkgefäß. Der Kürbis ist das Material, aus dem der Schmuck in Handarbeit gefertigt wird. Für die Herstellung des Schmuckes wird die getrocknete Schale poliert und die einzelnen Formen vorsichtig aus den Schalen gesägt, mit Naturfarben werden anschließend Muster aus der indianischen Mythologie eingearbeitet. Jedes Teil ist ein Unikat. Der Schmuck zeichnet sich durch seinen hohen Tragekomfort (geringes Gewicht) das einzigartige Design und seine Individualität aus. Alle verwendeten Materialien sind allergiefrei.“

Leuchtsterne aus Papier

Die Sterne werden aus hochwertigen Papieren handgefertigt. Sie entfalten ihren Glanz in beleuchtetem Zustand, Sie sind für Fenster Deko geeignet Innen und zaubern stimmungsvolles Licht in jeden Wohnraum. Jeder Stern wird in einer Falthülle mit Abstandshalter, Kabeln (TÜV geprüft) u. Aufbauanleitung angeboten.
Wir haben viele Farben, mit Glitzer, bestickt 5 er 7 er u. 9 er Sterne. Höhe 60 cm Breite 60 cm.

Fräulein Kunterbunt

mit genähtem für Klein und Groß. Kissen, Taschen, Spieldecken, Windeltäschchen, Schnullerketten, Portemonnaies und vieles mehr….

Weihnachtsmarkt vom 18.- 20. November 2011.

Weihnachtsmarkt vom 18.- 20. November 2011.

Gerne möchten wir Sie auch dieses Jahr wieder zu unserem Weihnachtsmarkt einladen. Bereits zum 15. mal findet nun unser Markt statt. Von Freitag, dem 18. November 2011, bis Sonntag, 20. November 2011 (Freitags und Samstags jeweils von 10 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 17 Uhr) haben Sie auch dieses Jahr wieder die Gelegenheit, in den Geschäftsräumen der Kaffeerösterei Schneid, Feldmochinger Str. 378, bei Glühwein, einem kleinen Imbiss oder Kaffee und Kuchen Salvatores italienische Weihnachtsmusik oder Fasanerieer Hackbrettmusi zu genießen.
Zu unserem Weihnachtsmarkt begrüßen wir verschiedene Aussteller, die handgefertigten Silberschmuck, Lustschneiderei, Holzspielzeug, handgefertigte Seifen, Holzschmuck aus Kolumbien, Genähtes für Groß und Klein und weihnachtliche Floristik präsentieren .

Bewundern Sie die Kunst der Kalligrafie oder probieren Sie es einfach mal selbst aus.

Liebe Kinder, für Euch organisiert der Hobbytreff wieder das kostenlose Weihnachtsbasteln. Zusätzlich könnt Ihr für Eure Omas, Opas, Tanten, Onkel… (gegen einen kleinen Unkostenbeitrag) schöne Geschenke anfertigen.
Wir würden uns sehr freuen, Euch bei unserem Weihnachtsmarkt begrüßen zu dürfen.

Kaffee richtig aufbewahren

Beim Kaffee sollte immer darauf geachtet werden das er luftdicht verschlossen ist. Besonders bei Kaffeepulver ist es wichtig es an einem trockenen, kühlen, geruchsneutralen und dunklen Ort aufzubewahren.

Im Kühlschrank sollte Kaffee nicht aufbewahrt werden, denn hier entsteht durch das öffnen der Kühlschranktüre Kondenswasser, der Kaffee wird feucht und aufgrund dessen fängt er dann leider das Schimmeln an.

Wo und wie bewahrt ihr euren Kaffee auf ?

Probiertage in der Kaffeerösterei

PROBIERTAGE AM 21. & 22. OKTOBER 2011 von 8:00 – 18:00 UHR

SOWIE AM SAMSTAG 22. OKTOBER 2011 9:00 – 13:00

 

RÖSTVORFÜHRUNG AM SAMSTAG UM 11:00 UHR. MELDEN SIE SICH AN

 

Liebe Kaffeliebhaberin, lieber Kaffeeliebhaber,

wir möchten sie gerne zu unseren Probiertagen einladen. Sie haben drei Tage die Gelegenheit viele unserer neuen Produkte, wie Schokoladen, Trinkschokoladen, Marmeladen, Honig, Blitzdesserts, Pralinen, Liköre, Grappa, Dips, Pasteten, Relish, Kaffee und Tee zu probieren.

Wir freuen uns auf ihren Besuch….

 

 

Euer Team der Kaffee – Rösterei Schneid

 

Kaffee Wissen – Anbaugebiete

 

Weltweit wird auf etwa elf Millionen Hektar Fläche Kaffee angebaut. Geerntet werden die Bohnen von ungefähr 15 Milliarden Kaffeepflanzen. Der Löwenanteil der Ernte wird von den süd- und mittelamerikanischen Ländern in den Welthandel eingebracht, vor allem von Brasilien, Jamaika, Costa Rica, Guatemala, El Salvador, Mexiko und Kolumbien. An zweiter Stelle der Kaffee-Kontinente steht Afrika, aber auch in Asien wird die Kulturpflanze angebaut.

Kaffee Anbaugebiete Weltweit

Günstige Wachstumsbedingungen finden die empfindlichen Kaffeesträucher nur in einem Gürtel um den Äquator, entscheidend für den Anbau ist dabei aber auch die Höhe des Gebietes. Während Robusta-Bohnen am besten zwischen 300 und 800 Metern über dem Meeresspiegel gedeihen, brauchen die Arabica-Bohnen Lagen zwischen 600 und 1200 Metern.

Robusta-Kaffee, der zwar Kälte schlechter verträgt aber weniger Pflege braucht und auch einen höheren Ertrag abwirft, wird überwiegend im westlichen und Zentral-Afrika bis Uganda und auf den indonesischen Inseln angebaut. Arabica, auch Arabischer Kaffee genannt, wird vornehmlich in Süd- und Mittelamerika und auf ostafrikanischen Plantagen angebaut. Je höher die Lage desto edler der Geschmack. Die Pflanzen brauchen sehr viel Fürsorge, Wind- und Sonnenschutz  und sind deutlich empfindlicher als die des Robusta-Kaffees. Trotzdem wird weltweit sehr viel mehr Arabica als Robusta angebaut, exportiert und verarbeitet.

 Wir beziehen unsere Kaffees aus der ganzen Welt und schauen, dass wir immer wieder Raritäten an Land ziehen. Wie z.B den Nepal Mount Everest aus der Himalaya-Region. Der mit seinem leichten Kakao-Aroma und wenigen Säure ein einzigartigen Geschmack aufweist.

Leider sind solche Kaffees nicht immer verfügbar und daher auch nicht immer bei uns auf Lager. Wir bemühen uns jedoch Ihnen immer wieder Neuheiten präsentieren zu können. Schauen Sie doch einfach mal in unseren Online Shop, dort finden Sie immer die aktuellen Spezialitätenkaffees.

 

15 Dinge die Du über Koffein wissen solltest

Beim stöbern im Internet habe ich eine schöne Grafik gefunden. Hier wird über 15 wissenswerte Fakten von Koffein informiert und Bildlich dargestellt. Wusstet Ihr zum Beispiel das das Internationale Olympische Komitee Koffein für die Wettkämpfe den Sportlern verboten hat? Viel Spaß beim lesen.

Benjamin

„Kaffee wird immer getrunken“ – Firmengründer Heribert Schneid über den Beginn und die Entwicklung der Kaffeerösterei Schneid

Die Kaffeeleidenschaft der Mutter gab den Ausschlag für die Übernahme der Rösterei


 

1955 war das Geburtsjahr der Kaffeerösterei Schneid. Sie haben gemeinsam mit Ihren Eltern von einem Großhändler die Rösterei übernommen. Was war damals die Motivation für Ihre Familie ausgerechnet in dieses für München etwas untypische Handwerk einzusteigen?


 

Wir hatten seinerzeit ein Geschäft für Obst und Gemüse in der Orlandostraße. Der Vermieter des Ladenlokals zwang mich durch überzogene Mietforderungen, mich nach einer anderen Verdienstmöglichkeit umzusehen. Eigentlich war es purer Zufall, dass ausgerechnet zu dieser Zeit ein kleiner Münchner Kaffeeröster aus             Altersgründen seine Rösterei aufgeben wollte. Meine Mutter kannte den Inhaber der Rösterei persönlich, erst dadurch eröffnete sich uns die Möglichkeit, die Rösterei zu übernehmen. Meine Mutter war leidenschaftliche Kaffeetrinkerin, für sie lag es schon allein daher nahe, diese Gelegenheit zu ergreifen. Und wir waren uns schnell einig, dass Kaffee wohl immer getrunken wird, also im Grunde ein krisensicheres Geschäft ist, in das wir dann unbedingt einsteigen wollten.

 

 

Sie haben damit den berühmten Sprung ins kalte Wasser gewagt? Was kennzeichnet im Rückblick für Sie die ersten Jahre in diesem Geschäft?

 

Kaffeekunden waren zumindest damals sehr konservativ. Dass bedeutete, solange sie irgendwo anders gut bedient wurden, waren sie nur schwer zu einem Wechsel zu bewegen. Somit gestaltete sich die notwendige Erweiterung des kleinen Kundenstamms, den ich übernommen hatte, als ausgesprochen schwierig. Es wurde mir schnell klar, dass die Kenntnisse, die ich mir bei meinem Vorgänger aneignen konnte, bei weitem nicht ausreichten. Nur durch Qualitätsverbesserung und Preisanreize war es möglich, neue Kunden zu gewinnen. So verbrachte ich meine ersten Jahre in diesem Geschäft damit, meine Fachkenntnisse ständig auszubauen und die Qualität unseres Produktes zu verbessern. Mein Vater hat in jener Zeit den Kunden ihren Kaffee noch per Trambahn mit der Ware im Rucksack ins Haus geliefert.

 

Und wann haben sich Ihre Eltern schließlich  aus dem Geschäft zurückgezogen?

 

Nach dem Tod meines Vaters im Jahre 1966 zog sich auch die Mutter mit den Jahren langsam aus dem Betrieb zurück. Lange Zeit aber war sie noch verantwortlich für die Familienküche, das heißt, sie bereitete das Mittagessen für die ganze Familie und leistete so immer noch einen großen, anerkennenswerten Beitrag zum Geschäft. Das hat unseren Betrieb eben von Beginn an gekennzeichnet, alle haben nach ihren Kräften mitgearbeitet und so war die ganze Familie stets an der Entwicklung beteiligt.

 

Die gesamte Branche geriet in den 70er Jahren in eine heftige Krise, warum?

 

Starke Fröste in Brasilien, dem größten Kaffeeerzeugerland, vernichteten in den 70er

Jahren eine großen Teil der Kaffeeernte. Das führte zu einer Verknappung am Weltmarkt und somit zu Preissteigerungen von teilweise sogar über 300 Prozent. Damit konnte Röstkaffee einfach nicht mehr kostendeckend vertrieben werden. Dazu kam der Kampf um Marktanteile unter den Branchenriesen, der natürlich auch und vor allem über den Preis ging. Da konnten viele kleinere Betriebe nicht mithalten und so kam es zu dem so genannten Kaffeeröstersterben.

 

Wie gelang es Ihnen und Ihrer Familie diese allgemeine Krise für die Kaffeeröstereien zu überstehen?


 

Nur durch das uneingeschränkte und bedingungslose Engagement der gesamten Familie war es möglich, den Betrieb am Leben zu erhalten. Und dieses unbedingte Durchhaltevermögen der ganzen Familie hat unseren Betrieb nicht nur damals gerettet.

 

 

Als neue gesetzliche Auflagen Mitte der 80er Jahre den Fortbestand der Kaffeerösterei wiederum in Gefahr brachten und allergrößte Anstrengungen nötig wurden, um den Betrieb zu erhalten, wie haben Sie diese Zeit erlebt?

 

Nach der Krise in den 70ern kamen dann Mitte der 80er Jahre noch die Auflagen  des Umweltschutzes zur Luftreinhaltung dazu. In unserer Rösterei in der Lerchenau konnten wir diese Auflagen aus Platzmangel nicht erfüllen. Da war schon eine ganz konkrete Entscheidung gefragt,  aufhören oder erweitern. Doch selbst nach dem klaren Ja zu einer Erweiterung in neuen Betriebsräumen – was Investitionen von über 80 000 DM plus 100 000 DM den Katalysator für mich bedeutete – setzte sich der Ärger mit den Behörden noch Monate lang fort. Ich war nervlich am Ende und wollte eigentlich alles hinschmeißen. Wieder war es der Zusammenhalt der Familie und die tat- und wortkräftige Unterstützung meiner Frau, die mich dazu bewegten, den Kampf um das Geschäft doch noch weiterzuführen. Mit Erfolg, denn nach über sechs Monaten erhielt ich endlich die Betriebserlaubnis für die Rösterei in den Räumen in Feldmoching, in denen noch heute Kaffee geröstet wird.

 

 

Welche Probleme ergeben sich für einen kleinen Betrieb in einem Geschäft, das von einer Handvoll Branchenriesen beherrscht wird und wie sind diese zu lösen?

 

Als Kleiner unter den ganz Großen  hat man gute Chancen, wenn man Marktlücken erkennt und nutzt, Serviceleistungen erbringt und Qualitätsstandards einhält, die den großen Betrieben nicht in diesem Umfang möglich sind. Eine erhebliche Portion Eigeninitiative gehört selbstverständlich dazu, eine gute Nase braucht man auch, um Trends und Entwicklungen möglichst früh zu erkennen und sich darauf einzustellen.

 

 

 

 

 

Sie haben mittlerweile das Geschäft Ihrer Tochter und Ihrem Schwiegersohn überlassen, haben Sie sich ganz zurückgezogen oder gibt es noch Bereiche, für die Sie verantwortlich sind?

 

Nach der Übergabe des Geschäftes an meine Tochter und meinen Schwiegersohn betreue ich nur noch den Maschinenpark und stehe gegebenenfalls noch beratend und als Urlaubsvertretung zur Verfügung.

 

Was wünschen Sie Ihrem Familienunternehmen für die nächsten Jahre?

 

Natürlich wünsche ich geschäftlichen Erfolg, und dass dem Kunden durch Schneid-Kaffee die Kaffeekultur wenigstens wieder ein wenig näher gebracht wird. Bei mir stand ja von Beginn an die Qualität des Produkts im Vordergrund, deswegen würde ich mir für die Firma wünschen, dass das Qualitätsbewusstsein der Kaffeetrinker wieder geweckt wird. Ganz sicher würde sich sowohl erhöhtes Qualitätsbewusstsein wie die Pflege der Kaffeekultur positiv auf die Geschäftsentwicklung auswirken.

Sonnenterrasse – Kaffee und Kuchen direkt in der Rösterei genießen

Vor kurzer Zeit haben wir offiziel unsere Sonnenterrasse im Hinterhof der Rösterei eröffnet. Wir freuen uns darauf Ihnen jetzt bei Sonnenschein, ein gemütliches ruhiges Plätzchen zum Kaffeetrinken anbieten zu können. Probieren sie frisch gerösteten Kaffee und hausgemachten Kuchen, direkt bei uns in der Kaffeerösterei. Wir freuen uns Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen.